Brand auf Vogelinsel Trischen: Hütte abgebrannt, Vogelwart gerettet

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frische Luft
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Brand auf Vogelinsel Trischen: Hütte abgebrannt, Vogelwart gerettet

Beitrag von frische Luft »

Brand auf Vogelinsel Trischen: Hütte abgebrannt, Vogelwart gerettet
Ein NDR-Nachrichten-Beitrag, Stand: 09.07.2026 13:30 Uhr
Quelle:https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... n-100.html

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Bei einem Brand auf der Vogelinsel Trischen ist die Hütte des Vogelwarts vollständig abgebrannt. Das Feuer stellte die Rettungskräfte vor Herausforderungen. Gelöscht wurde unter anderem mit Feuerpatschen.

In der vergangenen Nacht hat es auf der Vogelinsel Trischen vor der Meldorfer Bucht (Kreis Dithmarschen) gebrannt. Nach Angaben der Feuerwehr brach das Feuer gegen 22.30 Uhr aus. Die Helfer wurden per Hubschrauber auf die Insel gebracht. Trischen liegt rund zwölf Kilometer von Büsum entfernt.

Hütte vollständig abgebrannt - Mann per Schiff gerettet
Die Hütte des einzigen Bewohners der Insel, des Vogelwarts, brannte vollständig ab. Der 33-jährige Ornithologe David Grupp hatte nach Angaben der Feuerwehr selbst die Leitstelle angerufen und Hilfe angefordert. Der Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aus Büsum (Kreis Dithmarschen) habe den Mann mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung am späten Abend an der Nordspitze der Insel gerettet, teilte ein Sprecher der DGzRS mit. Als das Arbeitsboot ankam, war das Feuer schon von weitem sichtbar. Der Ornithologe hatte sich zur Nordspitze Trischens geflüchtet. "Dort stand er nur leicht bekleidet im Wasser", sagte der Sprecher der DGzRS.

Ein Hubschrauber mit Feuerwehrkräften.
Ein Hubschrauber war notwendig, um nach Trischen zu kommen.
Screenshot aus o.g. Link.jpg
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David Grupp kam ins Westküstenklinikum nach Heide. Nach Angaben des NABU-Landesvorsitzenden Alexander Schwarzlose ist er inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er war seit Ende März im Auftrag des NABU auf der Insel - wie seine Vorgänger sollte er im Sommer dort unter anderem die Vögel beobachten und zählen.

Mit Feuerpatschen die Flammen gelöscht
Unterstützt wurden die lokalen Feuerwehrkräfte vom Marinefliegergeschwader von der Insel Helgoland. Der Hubschrauber "Sea Lion" brachte nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichskoog in zwei Flügen insgesamt neun Einsatzkräfte auf die Insel. Sie hatten Feuerpatschen dabei, mit denen es gelang, die Flammen auszuschlagen, wie Sprecher Ole Kröger NDR Schleswig-Holstein am Morgen berichtete.

Die Feuerpatschen seien notwendig gewesen, weil die Helfer ansonsten Pumpen hätten mitnehmen müssen, um an Löschwasser zu gelangen. Auch Schaufeln und Äxte dienten zur Brandbekämpfung.

Schutz der Vögel im Fokus
Der Fokus beim Löschen lag dabei auf der Vegetation, berichtete Einsatzleiter Mathias Clausen. Von der Hütte sei nicht mehr viel übrig gewesen, als die Einsatzkräfte auf der Insel ankamen.

Um die Hütte an sich haben wir uns gar nicht gekümmert, sondern nur um den Vegetations-Brand, damit wir den Vogelbestand schützen können.
Einsatzleiter Mathias Clausen von der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichskoog
Wie es auf der Insel für den NABU weitergeht, ist noch offen. Der NABU-Geschäftsführer teilte NDR Schleswig-Holstein mit, darüber werde man nachdenken, sobald die Brandursache ermittelt ist.
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise !
Höchste Zeit ist’s!
Reise, reise :D ... AN DIE KÜSTE

Wilhelm Busch, *15.04.1832, gest. 09.01.1908.
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frische Luft
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Re: Brand auf Vogelinsel Trischen: Hütte abgebrannt, Vogelwart gerettet

Beitrag von frische Luft »

Feuer auf Vogelinsel Trischen: Keine Hinweise auf Brandstiftung
Stand: 10.07.2026 15:09 Uhr



Nach dem Brand auf der Insel Trischen in der Nacht zu Donnerstag gibt es neue Erkenntnisse:
Laut Polizei deutet vieles auf einen technischen Defekt hin.
Anhaltspunkte für Brandstiftung gebe es derzeit nicht.


In der Nacht zu Donnerstag hatte es auf der Vogelinsel Trischen vor der Meldorfer Bucht (Kreis Dithmarschen) gebrannt. Nach Angaben der Feuerwehr brach das Feuer am Mittwoch gegen 22.30 Uhr aus. Die Helfer wurden per Hubschrauber auf die Insel gebracht. Trischen liegt rund zwölf Kilometer von Büsum entfernt.

Polizei vermutet technischen Defekt
Die Kriminalpolizei Heide hat inzwischen die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der Beamten deute vieles auf einen technischen Defekt als Brandursache hin.


Die Begehung des Brandortes durch zwei Beamte des Kriminaldauerdienstes aus Pinneberg am gestrigen Donnerstag ergab keine Anhaltspunkte für eine Brandstiftung. Nach derzeitigem Ermittlungsstand spricht vieles dafür, dass eine technische Ursache den Brand ausgelöst hat.
Pressesprecherin Merle Neufeld von der Polizeidirektion Itzehoe
Auch Hinweise, dass der dort lebende Vogelwart den Brand selbst verursacht habe, gebe es nicht.

Hütte vollständig abgebrannt - Mann per Schiff gerettet
Eine Person kniet in einer Brandruine.
Laut Moritz Padlat sind Brutvögel bei dem Brand nicht verletzt worden.

Die Hütte des einzigen Bewohners der Insel, des Vogelwarts, brannte vollständig ab. Der 33-jährige Ornithologe David Grupp hatte nach Angaben der Feuerwehr selbst die Leitstelle angerufen und Hilfe angefordert.

Der Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aus Büsum (Kreis Dithmarschen) habe den Mann mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung am späten Mittwochabend an der Nordspitze der Insel gerettet, teilte ein Sprecher der DGzRS mit. Als das Arbeitsboot ankam, war das Feuer schon von weitem sichtbar. Der Ornithologe hatte sich zur Nordspitze Trischens geflüchtet und stand dort im Wasser.

David Grupp kam ins Westküstenklinikum nach Heide. Nach Angaben des NABU-Landesvorsitzenden Alexander Schwarzlose ist er inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er war seit Ende März im Auftrag des NABU auf der Insel - wie seine Vorgänger sollte er im Sommer dort unter anderem die Vögel beobachten und zählen.

Mit Feuerpatschen die Flammen gelöscht
Ein Hubschrauber mit Feuerwehrkräften.
Ein Hubschrauber war notwendig, um nach Trischen zu kommen.

Unterstützt wurden die lokalen Feuerwehrkräfte vom Marinefliegergeschwader von der Insel Helgoland. Der "Sea Lion"-Hubschrauber brachte nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichskoog in zwei Flügen insgesamt neun Einsatzkräfte auf die Insel. Sie hatten Feuerpatschen dabei, mit denen es gelang, die Flammen auszuschlagen, wie Sprecher Ole Kröger NDR Schleswig-Holstein am Morgen berichtete.

Die Feuerpatschen seien notwendig gewesen, weil die Helfer ansonsten Pumpen hätten mitnehmen müssen, um an Löschwasser zu gelangen. Auch Schaufeln und Äxte dienten zur Brandbekämpfung.
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise !
Höchste Zeit ist’s!
Reise, reise :D ... AN DIE KÜSTE

Wilhelm Busch, *15.04.1832, gest. 09.01.1908.
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