Preisexplosion auf Campingplätzen in Schleswig-Holstein

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frische Luft
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Preisexplosion auf Campingplätzen in Schleswig-Holstein

Beitrag von frische Luft »

Preisexplosion auf Campingplätzen in Schleswig-Holstein
Ein NDR-Nachrichten-Beitrag, Stand: 23.07.2025 12:01 Uhr
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... e-100.html


Bild und Text-Kopie.
Screenshot aus o.g. Link.jpg
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Schleswig-Holstein gilt als beliebt bei Campern:
2024 zählte das Statistikamt Nord fast 5,3 Millionen Übernachtungen. Doch die Preise für das Campingvergnügen haben sich in vielen Fällen für 2025 fast verdoppelt.


Camping-Urlauber müssen in diesem Jahr in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern oftmals wesentlich tiefer in die Tasche greifen als bisher. Wer in seinem Wohnmobil in diesem Sommer am Stellplatz Elbufer in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) übernachten will, wird nicht schlecht staunen:
18 Euro werden für 24 Stunden Camping mittlerweile fällig - inklusive Entsorgung der Chemie-Toilette. Im vergangenen Jahr waren es noch sieben Euro. Laut Tourismusinformation der Stadt wurde das Preisplus im vergangenen Sommer schlichtweg versäumt einzupreisen. Doch Geesthacht ist kein Einzelfall.

Sanierung treibt Kosten auf Sylt nach oben
Nicht nur an der Elbe, auch an den Küsten ist es teurer geworden.
So werden je nach Größe des Wohnmobils- oder wagens in Westerland auf Sylt zwischen 14,50 Euro und 31,50 Euro für den reinen Stellplatz fällig.
2024 waren es noch 18,50 Euro bis 25 Euro.
In Westerland, aber auch an vielen anderen Orten, kommen dabei oft weitere Kosten dazu, wie Kurtaxe, Preis für Anzahl der Übernachtenden oder mögliche Haustiere.
Weiter südlich auf der Insel in Rantum werden jetzt zwischen 16 und 31,50 Euro fällig pro Tag und je nach Größe des Wagens und der Lage.
Im vergangenen Jahr hat man dort noch einen Platz ab 14,50 Euro bekommen.
Den Grund für den Preisanstieg ist, dass der Campingplatz dort gerade neu saniert wurde, erklärt der Tourismus-Service die neuen Preise.

Betreiber auf Föhr will nicht alle Kosten auf einmal umwälzen
Oft kommen zu den ohnehin schon hohen Preisen für Camper noch Extrakosten obendrauf.
Zwei Euro mehr müssen Camper in Utersum auf Föhr (Kreis Nordfriesland) zahlen.
Dort kostet der Tag jetzt 29 Euro.
Campingplatz-Bild ist im o.g. Link zu sehen
Dort versucht der Betreiber aber die hohen Kosten nur stückweise weiterzugeben. Er wolle lieber "regelmäßig ein bisschen erhöhen, als das auf einen Schlag so viel auf einem Mal kommt", sagte er der Deutschen-Presse-Agentur.
Stabil geblieben sind die Preise auf dem Wohnmobilplatz Schäfer in St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland). Aber ob die aktuellen Preise von 18 Euro für 24 Stunden inklusive Strom im kommenden Jahr auch so bleiben, kann der Betreiber nicht sagen.
Grund ist nach seinen Angaben, die sehr hohe Grundsteuer.


Energiekosten treiben Preise an der Ostseeküste in die Höhe
Wer von Elbe und Nordsee zur Ostsee ausweichen will, muss aber auch dort tiefer in die Tasche greifen. Auf dem Wohnmobilstellplatz am Kappelner Nordhafen an der Schlei (Kreis Schleswig-Flensburg) zahlen Camper laut Betreiber für eine Nacht seit diesem Jahr rund fünf Prozent mehr für die Übernachtung inklusive Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten.
Auch Strom wird in diesem Jahr angesichts gestiegener Preise teurer.
Für einen Stellplatz für Fahrzeuge bis 7,99 Meter Länge sind nun 20 Euro fällig - mit Anhänger sind es 25 Euro.

Auch Plätze in Mecklenburg-Vorpommern werden teurer
Mit höheren Preisen müssen Urlauber auch auf Stellplätzen in Mecklenburg-Vorpommern planen.
Sowohl auf dem Platz "An der Rügenbrücke" in Stralsrund (22 Euro jetzt; 2016 noch 19 Euro) als auch im "Havelberge Camping Resort" an der Mecklenburgischen Seenplatte (Plus 1,20 Euro mehr als 2024, ohne Strom) wird es teurer.
Auf dem "Insel Rügen Caravanplatz" am Ortsrand von Bergen bleiben laut Betreiber die Preise mit 20 Euro pro Nacht stabil.
Ebenso am Wohnmobilpark Westhafen in Wismar (15 Euro pro Wohnmobil inkl. Entsorgung und Müll).
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
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Wilhelm Busch, *15.04.1832, gest. 09.01.1908.
Croudy
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Re: Preisexplosion auf Campingplätzen in Schleswig-Holstein

Beitrag von Croudy »

Ich hatte das Thema damals im alten Küstenforum (müsste 2014) gewesen sein auch schonmal angesprochen.

Damals haben wir mit einem kleinen Zwei-Mann-Zelt pro Nacht 15 Euro auf dem Campingplatz Wesselburenerkoog gezahlt. Ich hatte kritisiert, dass die Relation zwischen 3 m² Zelt und Ferienwohnung (mit echter Küche, eigenem Bad/WC, eigener Dusche usw.) einfach nicht gegeben war und dass das "einfache Zelten" nicht schüler-/studentenfreundlich war.

Wenn ich die vielen großen Wohnwagen oder luxuriösen Camper heutzutage sehe, denke ich aber, dass die meisten davon kein Problem mit den Preissteigerungen haben.
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frische Luft
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Re: Preisexplosion auf Campingplätzen in Schleswig-Holstein

Beitrag von frische Luft »

Hallo und Moin

... ;) günstiger wird es mit dem "LANDVERGNÜGEN" !


Text-Teilkopie:
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Wilhelm Busch, *15.04.1832, gest. 09.01.1908.
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frische Luft
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Re: Preisexplosion auf Campingplätzen in Schleswig-Holstein

Beitrag von frische Luft »

Das kostet Campingurlaub 2026 in Schleswig-Holstein
Ein NDR-Nachrichten-Beitrag, Stand: 07.07.2026 14:24 Uhr
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... g-212.html


IM o.g. LINK-BILD kann man sich ein Video von 3 Min. ansehen.

Camping in Schleswig-Holstein ist weiter beliebt.
Eine ADAC-Auswertung zeigt:
Die Preise auf Campingplätzen steigen - moderat.
Auch Wohnmobilstellplätze werden teurer.


Auf den rund 270 Campingplätzen in Schleswig-Holstein läuft die Hochsaison. Seit dem Start der Sommerferien in mehreren Bundesländern füllen sich die Parzellen. Ein deutschlandweiter Vergleich des ADAC-Portals "PiNCAMP" zeigt: Camper in Schleswig-Holstein zahlen zwar etwas weniger als im Bundesschnitt. Insgesamt gehen die Preise aber nach oben. Familien mit einem Kind kommen in der Hauptsaison auf rund 39 Euro pro Nacht, bundesweit sind es 41 Euro.

Ein Wohnmobil am Strand.
An der Nordsee sind die Campingpreise laut ADAC im Schnitt um 12 Prozent gestiegen.
Der Preisanstieg im Land fällt insgesamt aber moderat aus:
Im Vergleich zum Vorjahr liegen die Preise laut ADAC etwa drei Prozent höher, bundesweit sind es rund sieben Prozent mehr. Auch Campingplätze im Land bestätigen diese Entwicklung.
Auf dem Campingplatz "Klausdorfer Strand" auf Fehmarn (Kreis Ostholstein) etwa seien die Preise binnen eines Jahres um rund vier Prozent gestiegen, innerhalb von fünf Jahren um etwa zehn Prozent.
Gründe sind nach Angaben des Betreibers vor allem höhere Energie- und Betriebskosten.

Große Unterschiede innerhalb des Landes
Allerdings schwanken die Hauptsaison-Preise innerhalb Schleswig-Holsteins deutlich. Während Camper an der Flensburger Förde im Schnitt etwa 26 Euro pro Nacht zahlen, werden auf Fehmarn rund 48 Euro fällig. Laut ADAC-Auswertung sind außerhalb der Ferien Einsparungen von rund 20 Prozent möglich, der Campingverband Schleswig-Holstein spricht sogar von bis zu 50 Prozent. Inzwischen setzten manche Plätze auch auf dynamische Preise, die sich nach Angebot und Nachfrage richten.

Was kostet eine Woche Camping in Schleswig-Holstein?
Die Rückseite eines Camping-Wagens
Neben den Kosten für Stellplätze müssen Urlauber oft auch die ortsübliche Kurabgabe zahlen.
Wie groß die Unterschiede tatsächlich sind, zeigen konkrete Beispiele aus dem Land:
Eine vierköpfige Familie mit Wohnwagen zahlt auf dem Campingplatz "Klausdorfer Strand" auf Fehmarn in der Hauptsaison je nach Kategorie zwischen 400 und 500 Euro pro Woche - inklusive Stellplatz, Strom, Wasser, Duschen und WLAN.
In der Nebensaison liegen die Preise etwa zwischen 300 und 380 Euro.
Beim "Nordseecamping zum Seehund" in Simonsberg bei Husum (Kreis Nordfriesland) kostet eine Woche in der Hauptsaison zwischen 530 und 570 Euro.
In der Nebensaison liegen die Preise zwischen 380 und 400 Euro.
Dafür sind viele Extras enthalten, etwa Sauna, Fitnessraum oder ein Naturschwimmteich.
siehe auch hier:
https://www.nordseecamping.de/?msclkid= ... ing%20(SN)


Dass Camping aber auch deutlich günstiger geht, zeigt ein Beispiel aus Büsum (Kreis Dithmarschen):
Auf dem Campingplatz "Zur Perle" zahlt eine vierköpfige Familie in der Hauptsaison rund 360 Euro pro Woche - inklusive Strom, Wasser, Abwasser und Duschen.
In der Nebensaison sind es etwa 265 Euro. Für einen Hund werden hier zusätzlich rund fünf Euro pro Nacht fällig.
siehe auch hier:
https://www.campingplatz-zur-perle.de/

Noch günstiger ist es im Binnenland: Auf dem Campingplatz Wees bei Missunde (Kreis Schleswig-Flensburg) an der Schlei kostet eine Woche für zwei Erwachsene mit zwei Kindern die gesamte Saison über rund 290 Euro. Extras wie Duschen werden allerdings separat berechnet.

Wohnmobilstellplätze in SH erhöhen Preise
Nicht nur viele Campingplatzbetreiber im Land haben ihre Preise erhöht, auch das Übernachten auf zahlreichen Stellplätzen ist teurer geworden. Beispielsweise in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg). Dort zahlen Wohnmobilisten inzwischen 18 Euro für eine Übernachtung. Mehr als doppelt so viel wie in den Vorjahren. Nach Angaben der Stadt, die den Platz betreibt, sei der Stellplatz zuvor nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben gewesen.

Moderat gestiegen sind auch die Stellplatzkosten in Westerland und Rantum auf Sylt (Kreis Nordfriesland). Nach Angaben des Insel Sylt Tourismus-Service werden jetzt je nach Größe, Lage und Saison zwischen 19,50 Euro und 32,50 Euro fällig. Eine Erhöhung von 50 Cent bis 1 Euro. Etwas teurer geworden sind zuletzt auch der Wohnmobilstellplatz in Utersum auf Föhr (Kreis Nordfriesland) oder am Kappelner Nordhafen an der Schlei (Kreis Schleswig-Flensburg). Der Grund nach Angaben der Betreiber ebenfalls die gestiegenen Betriebskosten.

Weniger Dauerstellplätze - mehr Platz für Touristen
Parallel zur Preisentwicklung verändert sich auch die Struktur vieler Campingplätze. Nach Einschätzung des Campingverbands verkleinern viele Betreiber die Zahl ihrer Dauerstellplätze. Hintergrund seien vor allem wirtschaftliche Überlegungen: Touristisches Camping bringe zum Teil ein Vielfaches an Umsatz, so der Verband.

Gleichzeitig wächst offenbar der Anspruch der Gäste. "Komfort, gute Infrastruktur, WLAN und gepflegte Sanitäranlagen spielen eine immer größere Rolle", berichten die Betreiber des Nordseecampings "Zum Seehund". Viele Plätze reagieren darauf mit neuen Angeboten: Neben klassischen Stellplätzen entstehen zunehmend Mobilheime, Mietwohnwagen oder Glamping-Unterkünfte.
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise !
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Wilhelm Busch, *15.04.1832, gest. 09.01.1908.
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