Endstation Heimathafen: Die Geschichte der "Peking"

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frische Luft
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Endstation Heimathafen: Die Geschichte der "Peking"

Beitrag von frische Luft »

Endstation Heimathafen: Die Geschichte der "Peking"
Ein NDR-Beitrag-Geschichte, Stand: 07.09.2025 05:00 Uhr
Quelle: https://www.ndr.de/geschichte/schiffe/G ... g1168.html


Bild und Text-Kopie.

siehe auch hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Peking_(Schiff)

P-LINER = PEKING.jpg
P-LINER = PEKING.jpg (156.95 KiB) 679 mal betrachtet
1911 in Hamburg gebaut, fährt die "Peking" bis 1932 als Frachtsegler über die Meere.
Ab 1974 liegt sie als Museumsschiff in New York.
Seit dem 7. September 2020 ist die "Peking" zurück in ihrem Heimathafen.


"Das ist maritime Geschichte, die ins Herz des Hamburger Hafens zurückkehrt", erklärt Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) bei der Rückkehr der "Peking" nach Hamburg am 7. September 2020. Der einstige Frachtsegler wird aufwändig restauriert und kann inzwischen auf geführten Rundgängen besichtigt werden (mittwochs bis sonntags). Die Führung dauert etwa eine Stunde.

Im Juli 2017 war die Viermastbark nach 85 Jahren in der Fremde aus New York nach Deutschland zurückgeholt worden. In einem schwimmendem Dockschiff überquert der nicht mehr seetüchtige Windjammer den Atlantik und wird in den vergangenen Jahren in der schleswig-holsteinischen Peters Werft in Wewelsfleth restauriert.

Flying P-Liner der Reederei F. Laeisz
Der Frachtsegler "Peking" ist einer von weltweit nur noch vier existierenden Flying P-Linern der Reederei F. Laeisz. Außer ihr gibt es nur noch die Schwesternschiffe "Pommern" im finnischen Mariehamn, die "Passat" in Travemünde sowie die ehemalige "Padua". Diese ist heute als russisches Schulschiff "Kruzenshtern" unterwegs und als einziges der vier Schiffe noch voll fahrtüchtig. Ein weiteres Schwesterschiff, die "Pamir", ist 1957 in einem Hurrikan gesunken.

Schwarzweiß-Aufnahme der Stahlbark "Peking" in der Elbmündung, im Hintergrund ein Dampfschiff.
Späte Rückkehr: Geschichte der "Peking" in 29 Bildern !
siehe hier:
https://www.ndr.de/geschichte/schiffe/G ... g1168.html

"Peking" gebaut für den Überseehandel
Die Großsegler "Priwall" , "Padua" und "Peking" 1928 im Hamburger Hafen
Drei Flying-P-Liner liegen 1928 hintereinander im Hamburger Hafen: die "Priwall", die "Padua" und - ganz hinten - die "Peking".
Bild ist im o.g. Link zusehen !


Erbaut wird die "Peking" bei der Hamburger Werft Blohm + Voss, wo sie am 25. Februar 1911 vom Stapel läuft. Mit 115 Metern Länge ist sie damals eines der größten Segelschiffe der Welt. Ab 1912 wird die stählerne Bark, die rund 5.300 Tonnen Ladung transportieren kann, im Salpeter-Handel mit Chile eingesetzt, doch dort bereits kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 festgesetzt.

Nach Kriegsende kommt die "Peking" zunächst nach London, 1921 dann als Reparationszahlung nach Italien. Von dort kauft die Reederei F. Laeisz das Schiff zwei Jahre später zurück und setzt es erneut als Frachtsegler auf der Hamburg-Chile-Route ein. Insgesamt 34 Mal umrundet das Schiff das legendäre Kap Hoorn an der Südspitze Südamerikas. Auf einer dieser Reisen filmt der Abenteurer und Dokumentarfilmer Irving McClure Johnson im Jahr 1929 die spektakuläre Umseglung des Kaps unter extrem stürmischen Bedingungen - ein beeindruckendes historisches Dokument.

Von Hamburg erst nach England
3. März 1975: Das Segelschiff "Arethusa" (wieder in "Peking" umbenannt"), das 40 Jahre lang als Schulschiff auf dem Medway in der Nähe von Rochester vor Anker lag, wurde zur Reparatur nach Woolwich geschleppt, bevor es seine Reise nach New York antritt, wo es als schwimmendes Museum dienen soll.
In England trägt das Schiff den Namen "Arethusa".
Bild ist im o.g. Link zusehen !

Doch die Konkurrenz durch die Dampfschifffahrt wächst, die Frachtsegler sind immer weniger rentabel. Zusätzlich macht die Wirtschaftskrise der Reederei Anfang der 1930er-Jahre zu schaffen. 1932 trennt sie sich von der "Peking" und verkauft das Schiff nach England. Dort liegt es unter dem neuen Namen "Arethusa" als stationäres, also nicht mehr fahrendes Schulschiff im ostenglischen Upnor vor Anker. Während des Zweiten Weltkriegs wird es zwischenzeitlich von der britischen Navy nach Westengland gebracht, liegt aber ab 1945 wieder in Upnor. Da das Schiff nicht mehr in See sticht, wird es im Gegensatz zu etlichen anderen Großseglern weder mit einem Motor ausgestattet noch in anderer Weise modernisiert.

Mehr als 40 Jahre in New York
6. Juni 1975: Das Viermast-Segelschiff "Peking", ehemals Schulschiff "Arethusa" von Shaftesbury Homes, wurde nach einer Überholung für seine neue Atlantiküberquerung nach New York von der Blackwall-Werft von R & H Green und Silley Weir abgeschleppt.
Über die Jahre verfällt die "Peking" in New York.
Bild ist im o.g. Link zusehen !

1974 verkaufen die britischen Eigner das Schiff an das South Street Seaport Museum nach New York. Dort liegt es unter seinem ursprünglichen Namen "Peking" mehr als 40 Jahre als Museumsschiff auf dem East River. Da das Museum für die Restaurierung der Viermastbark kein Geld übrig hat, verfällt die "Peking" über die Jahre zusehends.

Zur Restaurierung drei Jahre in Wewelsfleth
Das Museumsschiff "Peking" liegt am 24.10.2012 am South Street Seaport in New York.
Mehr als 40 Jahre lang lag die "Peking" in Manhattan vor Anker.

Bild ist im o.g. Link zusehen !

2002 verhandeln Mitglieder des Vereins "Peking-Freunde" erstmals mit dem Museum in New York über eine Rückführung des Schiffs nach Hamburg. Doch das Museum fordert erst einen sehr hohen Kaufpreis, dann fehlen Geldgeber für die dringend notwendige Restaurierung.

Im Frühjahr 2015 kündigt das Museum an, der Liegeplatz der "Peking" werde geräumt - und will das Schiff verschenken. Daraufhin kommt Bewegung in die Sache. Der Bund erklärt sich schließlich bereit, rund 26 Millionen Euro für den Transport des Schiffes nach Deutschland, seine Restaurierung sowie die Einrichtung eines Liegeplatzes im Hamburger Hafen zur Verfügung zu stellen. Im Sommer 2017 wird die "Peking" per Dockschiff nach Deutschland überführt. Am 2. August 2017 erreicht sie die Peters-Werft in Wewelsfleth bei Brunsbüttel. Dort wird sie aufwendig für insgesamt 38,5 Millionen Euro restauriert. Nach zwei Jahren verlässt sie frisch lackiert das Trockendock. Im Mai 2020 sind auch die restlichen Restaurierungsarbeiten abgeschlossen.

Liegeplatz gegenüber der Elbphilharmonie geplant
Die historische Viermastbark "Peking" ist am 7. September 2020 im Hamburger Hafen.
Im September 2020 kommt die "Peking" zurück nach Hamburg.

Bild ist im o.g. Link zusehen !

Am 7. September 2020 absolviert die "Peking" ihre vorerst letzte Reise: Von der Werft in Wewelsfleth wird die historische Viermastbark nach Hamburg verholt - zurück in ihren Heimathafen und empfangen von zig Begleitschiffen, mit Wasserfontänen und einem Typhonkonzert. An ihrem vorläufigen Liegeplatz am Bremer Kai im Hansahafen wird der Großsegler derzeit für die zukünftige Nutzung als Museum ausgerüstet. So hat das Schiff etwa im Dezember 2023 einen originalgetreuen Anker bekommen, der vom Schwesterschiff "Pamir" stammt.

Ihren endgültigen Liegeplatz soll die "Peking" später gegenüber der Elbphilharmonie erhalten.
Dort wird der Segler zu einem der zentralen Objekte des Deutschen Hafenmuseums auf dem Kleinen Grasbrook.
Zuletzt geändert von frische Luft am Mo 22. Sep 2025, 14:15, insgesamt 2-mal geändert.
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
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Wilhelm Busch, *15.04.1832, gest. 09.01.1908.
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Re: Endstation Heimathafen: Die Geschichte der "Peking"

Beitrag von frische Luft »

Viermastbark "Peking" jetzt mit einem zweiten Anker
Ein NDR-Nachrichten-Beitrag, Stand: 08.12.2023 20:00 Uhr
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... g2128.html

Bild und Text-Kopie.

Screenshot neuer Anker für die PEKING.jpg
Screenshot neuer Anker für die PEKING.jpg (91.73 KiB) 646 mal betrachtet
Der historische Viermaster "Peking" im Hamburger Hafenmuseum hat am Freitag einen zweiten Anker bekommen - mit einer besonderen Vorgeschichte.

Ehrenamtliche Freunde der "Peking" haben einen originalgetreuen Anker beschafft, der von einem Schwesterschiff der "Peking" stammt - nämlich von der "Pamir", die 1957 in einem Sturm im Atlantik gesunken war.

Anker der "Pamir" aus der Ostsee geborgen
Den jetzt an der "Peking" angebrachten Anker hatte die "Pamir" allerdings schon 1951 bei einem Manöver in der Lübecker Bucht verloren, wie der Verein "Freunde der Viermastbark Peking" mitteilte.
Das 2,8 Tonnen schwere Teil war damals aus der Ostsee geborgen und in der Nähe der "Passat" in Travemünde abgelegt worden.
Alle drei Frachtsegler gehörten zu den mehr als 60 Flying P-Linern der Hamburger Reederei Ferdinand Laeisz.


"Peking" liegt vor Hamburger Hafenmuseum
Die "Peking" war 2017 von New York nach Deutschland transportiert worden. Sie wurde auf der Peters Werft in Wewelsfleth restauriert, die nun auch den Anker wieder herrichtete. Seit 2020 liegt die Bark im Hansahafen vor dem Hamburger Hafenmuseum. Der Verein bemüht sich darum, die Inneneinrichtung und Ausstattung der "Peking" möglichst originalgetreu wiederzubeschaffen und einzubauen. Die Montage des Steuerbordankers wurde nach Angaben des Vereins von den beteiligten Firmen und der Hermann-Reemtsma-Stiftung unterstützt.

Die "Peking" war 1911 bei Blohm+Voss in Hamburg vom Stapel gelaufen. Das 115 Meter lange Schiff war bis 1932 im Einsatz, um Salpeter aus Chile zu holen.
Eigentümer ist die Stiftung Historische Museen Hamburg.
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Re: Endstation Heimathafen: Die Geschichte der "Peking"

Beitrag von frische Luft »

Vor 115 Jahren: Großsegler "Peking" läuft in Hamburg vom Stapel
Ein NDR-Beitrag-Geschichte, Stand: 25.02.2026 05:00 Uhr
Quelle: https://www.ndr.de/geschichte/schiffe/v ... g1168.html

Bild und Text-Kopie.
Im o.g. Link-BILD, kann man ein Video von 8 Min. anklicken.
Screenshot aus o.g. Link.jpg
Screenshot aus o.g. Link.jpg (75.68 KiB) 26 mal betrachtet

Am 25. Februar 1911 läuft die "Peking" in Hamburg vom Stapel.
Bis 1932 segelt der Frachtsegler über die Meere.
Ab 1974 liegt die "Peking" als Museumsschiff in New York. Seit 2020 ist sie zurück in ihrem Heimathafen.


"Das ist maritime Geschichte, die ins Herz des Hamburger Hafens zurückkehrt", erklärt Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) bei der Rückkehr der "Peking" nach Hamburg am 7. September 2020. Der einstige Frachtsegler wird aufwändig restauriert und kann inzwischen auf geführten Rundgängen besichtigt werden (mittwochs bis sonntags). Die Führung dauert etwa eine Stunde.

Im Juli 2017 war die Viermastbark nach 85 Jahren in der Fremde aus New York nach Deutschland zurückgeholt worden. In einem schwimmendem Dockschiff überquert der nicht mehr seetüchtige Windjammer den Atlantik und wird in den vergangenen Jahren in der schleswig-holsteinischen Peters Werft in Wewelsfleth restauriert.

Flying P-Liner der Reederei F. Laeisz
Der Frachtsegler "Peking" ist einer von weltweit nur noch vier existierenden Flying P-Linern der Reederei F. Laeisz. Außer ihr gibt es nur noch die Schwesternschiffe "Pommern" im finnischen Mariehamn, die "Passat" in Travemünde sowie die ehemalige "Padua". Diese ist heute als russisches Schulschiff "Kruzenshtern" unterwegs und als einziges der vier Schiffe noch voll fahrtüchtig. Ein weiteres Schwesterschiff, die "Pamir", ist 1957 in einem Hurrikan gesunken.

Schwarzweiß-Aufnahme der Stahlbark "Peking" in der Elbmündung, im Hintergrund ein Dampfschiff.
29 BilderBilder sind im o.g. Link zu sehen.
Späte Rückkehr: Geschichte der "Peking" in Bildern
"Peking" gebaut für den Überseehandel
Die Großsegler "Priwall" , "Padua" und "Peking" 1928 im Hamburger Hafen
Drei Flying-P-Liner liegen 1928 hintereinander im Hamburger Hafen: die "Priwall", die "Padua" und - ganz hinten - die "Peking".
Bild ist im o.g. Link zu sehen.

Erbaut wird die "Peking" bei der Hamburger Werft Blohm + Voss, wo sie am 25. Februar 1911 vom Stapel läuft. Mit 115 Metern Länge ist sie damals eines der größten Segelschiffe der Welt. Ab 1912 wird die stählerne Bark, die rund 5.300 Tonnen Ladung transportieren kann, im Salpeter-Handel mit Chile eingesetzt, doch dort bereits kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 festgesetzt.

Nach Kriegsende kommt die "Peking" zunächst nach London, 1921 dann als Reparationszahlung nach Italien. Von dort kauft die Reederei F. Laeisz das Schiff zwei Jahre später zurück und setzt es erneut als Frachtsegler auf der Hamburg-Chile-Route ein. Insgesamt 34 Mal umrundet das Schiff das legendäre Kap Hoorn an der Südspitze Südamerikas. Auf einer dieser Reisen filmt der Abenteurer und Dokumentarfilmer Irving McClure Johnson im Jahr 1929 die spektakuläre Umseglung des Kaps unter extrem stürmischen Bedingungen - ein beeindruckendes historisches Dokument.

Von Hamburg erst nach England
3. März 1975: Das Segelschiff "Arethusa" (wieder in "Peking" umbenannt"), das 40 Jahre lang als Schulschiff auf dem Medway in der Nähe von Rochester vor Anker lag, wurde zur Reparatur nach Woolwich geschleppt, bevor es seine Reise nach New York antritt, wo es als schwimmendes Museum dienen soll.
In England trägt das Schiff den Namen "Arethusa".
Bild ist im o.g. Link zu sehen.

Doch die Konkurrenz durch die Dampfschifffahrt wächst, die Frachtsegler sind immer weniger rentabel. Zusätzlich macht die Wirtschaftskrise der Reederei Anfang der 1930er-Jahre zu schaffen. 1932 trennt sie sich von der "Peking" und verkauft das Schiff nach England. Dort liegt es unter dem neuen Namen "Arethusa" als stationäres, also nicht mehr fahrendes Schulschiff im ostenglischen Upnor vor Anker. Während des Zweiten Weltkriegs wird es zwischenzeitlich von der britischen Navy nach Westengland gebracht, liegt aber ab 1945 wieder in Upnor. Da das Schiff nicht mehr in See sticht, wird es im Gegensatz zu etlichen anderen Großseglern weder mit einem Motor ausgestattet noch in anderer Weise modernisiert.

Mehr als 40 Jahre in New York
6. Juni 1975: Das Viermast-Segelschiff "Peking", ehemals Schulschiff "Arethusa" von Shaftesbury Homes, wurde nach einer Überholung für seine neue Atlantiküberquerung nach New York von der Blackwall-Werft von R & H Green und Silley Weir abgeschleppt.
Über die Jahre verfällt die "Peking" in New York.
Bild ist im o.g. Link zu sehen.

1974 verkaufen die britischen Eigner das Schiff an das South Street Seaport Museum nach New York. Dort liegt es unter seinem ursprünglichen Namen "Peking" mehr als 40 Jahre als Museumsschiff auf dem East River. Da das Museum für die Restaurierung der Viermastbark kein Geld übrig hat, verfällt die "Peking" über die Jahre zusehends.

Zur Restaurierung drei Jahre in Wewelsfleth
Das Museumsschiff "Peking" liegt am 24.10.2012 am South Street Seaport in New York.
Mehr als 40 Jahre lang lag die "Peking" in Manhattan vor Anker.
Bild ist im o.g. Link zu sehen.

2002 verhandeln Mitglieder des Vereins "Peking-Freunde" erstmals mit dem Museum in New York über eine Rückführung des Schiffs nach Hamburg. Doch das Museum fordert erst einen sehr hohen Kaufpreis, dann fehlen Geldgeber für die dringend notwendige Restaurierung.

Im Frühjahr 2015 kündigt das Museum an, der Liegeplatz der "Peking" werde geräumt - und will das Schiff verschenken. Daraufhin kommt Bewegung in die Sache. Der Bund erklärt sich schließlich bereit, rund 26 Millionen Euro für den Transport des Schiffes nach Deutschland, seine Restaurierung sowie die Einrichtung eines Liegeplatzes im Hamburger Hafen zur Verfügung zu stellen. Im Sommer 2017 wird die "Peking" per Dockschiff nach Deutschland überführt. Am 2. August 2017 erreicht sie die Peters-Werft in Wewelsfleth bei Brunsbüttel. Dort wird sie aufwendig für insgesamt 38,5 Millionen Euro restauriert. Nach zwei Jahren verlässt sie frisch lackiert das Trockendock. Im Mai 2020 sind auch die restlichen Restaurierungsarbeiten abgeschlossen.

Liegeplatz gegenüber der Elbphilharmonie geplant

Die historische Viermastbark "Peking" ist am 7. September 2020 im Hamburger Hafen.
Im September 2020 kommt die "Peking" zurück nach Hamburg.
Bild ist im o.g. Link zu sehen.

Am 7. September 2020 absolviert die "Peking" ihre vorerst letzte Reise: Von der Werft in Wewelsfleth wird die historische Viermastbark nach Hamburg verholt - zurück in ihren Heimathafen und empfangen von zig Begleitschiffen, mit Wasserfontänen und einem Typhonkonzert. An ihrem vorläufigen Liegeplatz am Bremer Kai im Hansahafen wird der Großsegler für die Nutzung als Museum ausgerüstet. So hat das Schiff etwa im Dezember 2023 einen originalgetreuen Anker bekommen, der vom Schwesterschiff "Pamir" stammt.

Ihren endgültigen Liegeplatz soll die "Peking" später gegenüber der Elbphilharmonie erhalten. Dort wird der Segler zu einem der zentralen Objekte des Deutschen Hafenmuseums auf dem Kleinen Grasbrook.
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise !
Höchste Zeit ist’s!
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Wilhelm Busch, *15.04.1832, gest. 09.01.1908.
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